Spielbericht – Chaos Space Marines vs Orks (1635 Punkte)

Ein neuer Spielbericht! Diesmal ging es gegen Orks. Ich werde dieses Spiel nicht so straff zusammenfassen wie den letzten Bericht, sondern eher erzählerisch schreiben. Dennoch kurz zu den Armeen:

Chaos

  • Hexer in Terminatorrüstung („Iolastes“)
  • 5 Terminatoren
  • 1 Chaoscybot mit Raketenwerfer und Plasmakanone („Nex“)
  • 1 Chaoscybot mit Multimelter („Kralok“)
  • 10 Marines mit Maschinenkanone
  • 10 Marines mit Ikone des Khorne im Rhino
  • 10 Khorne Berserker im Rhino
  • 2 Kyborgs
  • 1 Vindicator mit Dämonenmaschine

Orks

  • Bik Mek
  • Waaaghboss („Gorgut Koppabhacka“)
  • 10 Bosse im Kampfpanzer
  • 6 Bossbiker
  • 2x 12 Boyz in Pickups
  • 10 Grotze mit Treiba
  • 2x 1 Killakopta
  • 1x Grotmegawumme

Planet Findoria, die imperialen Verteidiger haben sich in ihre Makropolen zurückgezogen. Sie kämpfen an zwei Fronten, einerseits gegen eine Orkbedrohung, die den Planeten schon seit Jahren heimsucht und seit einem Monat gegen eine Chaosinvasion. Chaoslord Valorion kam mit seinen Streitkräften auf diese Welt auf der Suche nach etwas, was genau, wusste nur der Chaoslord selbst. Harte Kämpfe hatten viele Städte und Dörfer zerstört, nurnoch Ruinen waren übrig. Eine Hauptmakropole war besonders stark verteidigt, war dies doch der Sitz des planetaren Gouverneurs. Die Chaosarmee wollte die Verteidigung umgehen und flankierte die Stadt und durchquerte zerstörte Hubs ungesehen von den gewaltigen Verteidigungsgeschützen des Imperiums. Valorion schickte seinen persönlichen Magus, Hexer Iolastes, mit einer kleinen Armee voraus, um einen Brückenkopf einzurichten.
Zeitgleich während dieses Schachzuges des Chaos waren die Orks unterwegs in den Habs, um Schrott und Waffen zu sammeln. Wie es der Warp so will kreuzten die Orks dabei genau die Rute von Iolastes´Armee. Der Hexer spürte die Orks schon aus großer Entfernung und nutzte seine Psikräfte, um direkt telepathisch zu dem Waaaghboss des Orkmobs zu sprechen.
„Erbärmliche Kreatur, du wagst es dirch mir in den Weg zu stellen?“
„Oi, wat is dat? Is dat ein stinkender Chaosboy in mein´ Kopp? Raus da!
„Ziehe dich zurück, oder meine Armeen werden dein Antlitz von dieser Welt fegen!“
„Chaosboy, ich bin Gorgut Koppabhacka, un´ ich werd dein Kopp auch abhack´n, aba vorher mosch ich noch all deine mickrigen Boyz weg!“
„So sei es, du wirst uns nur kurz aufhalten, Grünhaut.“
„Boyz, macht die Wummenz klar und da werft da Motorenz an! Jetz´geht´s los!“
Und so würde in der schon zerstörten Stadt abermals Blut fließen…

Die Orks rasten frontal auf die Chaoslinien zu und jubelten in voller Vorfreude auf den Kampf. Zwei besonders vorwitzige Koptapiloten gingen direkt zum Angriff über und feuerten Raketen auf den Chaos-Vindicator, aber durch die Dämonenmaschine des Fahrzeugs war der Angriff nichts weiter als ein wirkungsloser Tropfen auf dem heißen Stein.

Die Chaosfahrzeuge setzten aufgrund des Vorsturms der Orks leicht zurück, Cybot Kralok bewegte sich mutig auf die heranrasenden Fahrzeuge zu. Seinen Hass herausbrüllend, entlud er seinen Multimelter auf den Pickup vor ihm. Der Treffer zerschmolz den Motorblock des Fahrzeug, wodurch es abrupt zum stehen kam. Keine Zeit verlierend stürmte Kralok zu seinem wehrlosen Opfer und zermalmte es mit seiner Cybotfaust. Die Orks sprangen vom Pickup und umschwärmten die uralte Kampfmaschine.
Cybot Nex konnte seinen Zorn nicht zügeln und verfiel einer fatalen Schiesswut, die sich auf den Kampfpanza der Orks entlud. Die Raketen konnten allerdings dem Gefährt nichts anhaben und durch die rasende Wut des Cybots waren die Plasmaschüsse nicht sehr treffsicher. Eine Plasmaladung verfehlte ihr Ziel, traf allerdings ungeplant einen Pickup direkt neben dem Panza, der in einer blauglühenden Explosion verging. Die mitfahrenden Orks konnten allerdings noch rechtzeitig abspringen.
Der Dämon des Vindicators richtete kreischend das Hauptgeschütz auf den Kampfpanza aus, der direkt auf ihn zukam. Mit einem mächtigem Donnern spie die Kanone eine Belagerungsgranate aus, die den Panza frontal traf und ihn augenblicklich in tausend Stücke riss. Gotgut und sein Bossmob konnten unbeschadet aus dem Wrack kriechen, kochten allerdings vor Wut.
Auf der linken Flanke der Chaosarmee nahmen verschanzte Chaos Marines die Bossbiker aufs Korn, die sich in ihre Richtung bewegten, allerdings war der Beschuss sehr Ineffektiv.
Ein Killakopta, der sich zu weit vorgewagt hatte, wurde vom Plasmafeuer der Kyborgs verschlungen.

Ihren Fahrzeugen beraubt mussten die Orks ihren Vormarsch zu Fuss fortsetzen. Der verbliebende Killakoptapilot rächte seinen Kollegen, indem er hinter den Vindicator flog und mit einer Rakete den Munitionsvorrat des Panzers explodieren liess, der resultierende Feuerball erfreute den Ork über alle Maßen.
Mit lautem Getöse bewegte sich die Orkhorde auf die Chaosstreitkräfte zu.

Die Orks erreichten schnell die Kyborgs und machten die mutierten Krieger schnell nieder.
Cybot Kralok wurde umringt von Orks, schüttelte aber die Schläge der Spalta mühelos ab. Auch die E-Kralle des Bosses richtete keinen bleibenden Schaden an. Im Gegenzug zerriss der rasende Cybot wutschnaubend zwei Orkboyz.An der linken Flanke erreichten die Bossbiker die Chaos Marines und zerhackten die Krieger mühelos.

Der verbliebende Chaos Marine Trupp verließ seinen Transportpanzer, um sich mit den Orks zu beschäftigen, die noch über den Leichen der Kyborgs standen. Boltpistolen röhrten und ein Flammenwerfer tat sein hitziges Werk, so dass der stark dezimierte Trupp sein Heil in der Flucht suchte.

Kralok kämpfte immernoch gegen die Orks, die ihn wie Moskitos piesackten. Seine Energiefast wütete, dann gelang dem Boss ein fulminanter Schlag, der direkt in das Herz der Maschine vorstieß und den Reaktor zur Explosion brachte.

Ganz in der Nähe stiegen Khorne Berserker aus ihrem Rhino aus und bewegten sich zähnefletschend auf die näherkommende Orkbosse und ihren Anführer zu. Zeitgleich materialsierten sich Chaosterminatoren und Hexer Iolastes persönlich direkt neben die Bosse. Das sofort einsetzende Bolterfeuer konnte einige der Bosse auch verletzten.

Das erscheinen der Terminatoren war das Startsignal für die Berserker, die mit aktvierten Kettenäxten wie eine Wand aus Stahl und Zorn in die Bosse donnerten.

Die mächtigen Nahkämpfer trugen einen brutalen Nahkampf aus, Kettenäxte zerfetzten grüne Haut, Energiekrallen durchschlugen Servorüstungen. Allerdings war das Glück auf den Seiten der Orks, sie konnten schnell die Oberhand gewinnen und die Berserker wurden stark dezimiert.Auf der anderen Seite der Ruine stürmten ihrerseits Orkboyz in den Kampf mit den Chaos Marines, die kurz vorher den anderen Orkmob zusammengeschossen haben. Auch wenn die Marines mächtige Nahkämpfer waren, mussten sie dennoch starke Verluste hinnehmen, da die Orks mit rasender Wildheit kämpften.
Der verbliebende Killakopta nutzte das unübersichtlichte Getümmel, um mit einer weiteren Rakete den Cybot Nex zu zerstören.

Nachdem die Bosse die beiden letzten Berserker erschlugen, griffen die Terminatoren an. Die dicke Haut und Rüstung der Bosse, die gegen die Kettenwaffen der Berserker noch bestehen konnten, hatten gegen die Energiewaffen der Terminatoren keine Chance. Mühelos hackte sich die Chaoselite durch den Mob, der sich tapfer wehrte. Der Waaaghboss erblickte mitten im Getümmel einen Gegner, den er für den Hexer hielt, da er anders aussah als der Rest. Er hob seine Energiekralle und brüllte eine Herausforderung.
„Oi, Chaosboy, dacht´schon, du hast kein´Mut um ordentlich zu kämpf´n! Jetz´werd ich mir dein Kopp abhacken für meine Trophä´nstangä!“
Iolastes hob nur eine Augenbraue unsichtbar unter seinem Helm und stellte sich dem Waaaghboss. Er hieb mit seiner Psiwaffe auf ihn ein und konnte einige Wunden schlagen. Der Ork war davon aber unbeeindruckt und ließ seine Energiekralle auf den Hexer herunterfahren. Dieser kanalisierte blitzschnell seine psionischen Kräfte und der Schlag wurde von einem leuchtenden Energieschild abgefangen. Gorgut taumelte durch den Rückstoß zurück. Iolastes nutzte diese Chance und rammte dem Ork seinen Stab durch die Bauchpanzerung in seinen Körper und aktivierte die Psi-Verstärker. Warpmagie drang in den massigen Körper des Bosses ein und brannte ihn augenblicklich von innen aus. Iolastes zog seinen Stab aus den zusammensackenden Körper und kommentierte das Geschehen nur mit einem kurzen verächtlichen Zucken seiner Mundwinkel und sah sich dann um. Um ihn herum waren die die restlichen Bosse tot, allerdings war auch seine Leibgarde tot. Schwächlinge.

Während diesem brutalen Nahkampfs griffen die Bossbiker die restlichen Chaosmarines an und machten kurzen Prozess.

Iolastes bemerkte, dass seine Armee geschlagen war. Er konzentrierte seine Kräfte und feuerte eine Ladung Warpenergie auf die Bossbiker, die auf ihn zukamen. Danach stürmte er in den Nahkampf. Er konnte nicht mehr viel gegen die Orks ausrichten, da ihn der Kampf mit dem Waaaghboss viel Kraft gekostet hatte. Er taumelte zurück und sah einen tödlichen Schlag kommen. Er benutzte den Rest seiner Macht und verschwand in einem leuchtenden Energieblitz und ließ die verdutzten Orks zurück.Die Chaosarmee war von den Orks aufgerieben worden. Ohne das es den Orks bewusst war, hatten sie den Menschen in der Makropole wertvolle Zeit verkauft. So wurden die Feinde der Menschheit durch einen Zufall zu einem unfreiwilligen Retter…

Ja, so lief das Spiel. Am Ende 1:0 von den Markern her für die Orks, meine Chaosarmee war voll ausgelöscht. Mein Fehler war wohl der eine Trupp links, der zuerst von den Bossbiker zerlegt wurde. Hätte ich dort meine Armee massiv aufgestellt, wäre es vielleicht anders gelaufen. Die Schlacht war aber trotzdem großartig. Gegen Orks ist immer was los, auch immer von Anfang an!

Bis zum nächsten Mal!

Werbeanzeigen

Schwarmtyrant!

Ich habe ein weiteres Modell der neuen Tyraniden fertiggestellt: Den Schwarmtyranten!

Das Modell ist wirklich monströs, ein wahrer Blickfang! Die Flügelspannweite beträgt fast 12 Zoll! Und dazu ist es so leicht da Plastik…wenn ich da an meinen Zinntyranten denke, der war schon unhandlicher…

Ausgerüstet mit Flügeln und doppelten Sensenklauen wird er nun wieder den Schwarm in die Schlacht führen!

 

Hier dann mal 2 Fotos:

 

Spielbericht – Chaos Space Marines vs Necrons (1500 Punkte)

Mein erstes Spiel gegen die Necrons seitdem sie ihren neuen Codex haben. Ich war sehr gespannt, wie sich meine Chaos Space Marines schlagen würden gegen diesen „unbekannten“ Feind!

Kurz zu den eingesetzten Armeen:

Chaos:

  • 1 Chaosgeneral mit Dämonenwaffe und Flügeln
  • 10 Chaos Space Marines mit 2x Plasmawerfer und E-Faust-Champion im Rhino
  • 8 Khorne Berserker mit E-Waffen-Champion im Rhino
  • 5 Chaos Space Marines mit Melter (wurden in Reserve gehalten)
  • 8 Raptoren mit Ikone des Khorne, 2x Flammenwerfer und E-Faust-Champion
  • 5 Bikes mit 2x Melter, Ikone des ungeteilten Chaos und E-Faust-Champion
  • 2 Kyborgs
  • 1 Geißel

Necrons:

  • 2 Hochlords mit vielen Ausrüstungsgegenständen
  • 1 Kryptomant (Bote der Zerstörung)
  • 4x 10 Necronkrieger (davon 1 Trupp mit Geisterbarke)
  • ca. 12 Skarabäenbases
  • 1 Gruftspinne
  • 2 Annihilatorgleiter

Die Mission war Gebiet sichern (5 Marker) und Aufstellung Speerspitze (Spielfeldviertel). Das Chaos durfte zuerst aufstellen und hatte den ersten Zug.

Das Spielfeld und die Aufstellungen (Marker im Übersichtsbild: 3 Marker im Chaosviertel, 2 im Necroviertel (5. Marker in Hausruine)):

Runde 1:

Die Chaosstreitkräfte rückten direkt auf die Necronlinien zu. Die Biker starteten direkt ihre Turbobooster und legten eine große Distanz in Richtung der rechten Flanke zurück. Die Rhinos bewegten sich nicht ganz so schnell, um nicht sofort in Schnellfeuerreichweite der Gausswaffen zu kommen. Zur Sicherheit wurden die Nebelwerfer gezündet. Die Raptoren und der Chaosgeneral blieben in der Nähe des schwarzen Rhinos. Die Geißel brachte sich in eine bessere Schussposition. Die Kyborgs blieben in ihrer Ruine.
Der Beschuss der Chaostruppen verlief eher unspektakulär. 1,5 Skarabäenschwärme wurden vernichtet, die Geißel und die Kyborgs scheiterten mit ihrem Beschuss an den Quantenschilden der Annihilatoren.

Die Necrons liefen ihren Gegnern etwas entgegen und die Annihilatoren gingen in Schussbereitschaft. Die Skarabäen machten sich für einen Angriff auf das Rhino bereit. Den Gausswaffen der untoten Metallwesen fielen 3 Biker zum Opfer, nur die beiden Biker mit den Meltern blieben zurück. Das rote Rhino büßte seinen Zwillingsbolter ein. Auf der rechten Flanke nahmen die Necronkrieger die Raptoren unter Beschuss und beide Flammenwerferträger wurden desintegriert. Nach der recht erfolgreichen ersten Schussphase griffen die Skarabäen das schwarze Rhino an. Die schiere Masse der Attacken zusammen mit der Sonderregel „Entropiestoß“ verwandelten das Rhino in Windeseile in ein Wrack. Die im inneren befindlichen Marines stiegen aus, zogen ihre Boltpistolen und aktivierten die Kettenschwerter.

Runde 2:

Die Raptoren und der General ignorierten die herumwuselden Skarabäen und bewegten sich auf den Trupp Necronkrieger zu, denen ein Hochlord und ein Kryptomant angeschlossen war. Die Marines aus dem zerstörten Rhino bewegten sich in Schussposition. Die beiden verbliebenden Chaosbiker bewegten sich sehr nah an die Geisterbarke heran, mit der Absicht, ihre Melterwaffen auf kurzer Distanz einzusetzen. Das rote Rhino der Khorne Berserker setzte zurück und wartete ab.
In der Schussphase versagten die Kyborgs und die Geißel abermals dabei, die Annihilatoren zu beschädigen. Der Marinetrupp bei den Skarabäen und die Raptoren benutzten ihre Boltpistolen und erzielten minimale Schäden. Die Biker dagegen feuerten auf kurzer Reichweite ihre Melter ab und die Geisterbarke explodierte und 3 Necros in ihrem Inneren wurden zerstört.Dann begann die Nahkampfphase. Die Biker griffen direkt die Necronkrieger aus der zerstörten Barke an. Sie konnten 2 Krieger zu Boden bringen, allerdings wurde 1 Biker im Gegenzug getötet. Die Krieger blieben trotzdem standhaft. Auf der rechten Flanke stürmten die Chaos Marines in die Schwärme aus Metallkäfern und konnten 5,5 Schwärme ausschalten, während sie selber keinen Schaden erleiden mussten.

Die Raptoren und der Chaoslord bewegten sich in die Necronkrieger vor ihnen hinein. Der Chaoslord erhob seine Dämonenwaffe und hieb unzählige Male auf den Hochlord ein (+6 Zusatzattacken durch die Dämonenwaffe) und konnte 5 Verwundungen anrichten, die allerdings alle durch den Rettungswurf des Phasenschildes des Hochlords abgeblockt wurden. Die Raptoren konzentrierten sich auf die Necrokrieger und konnten 5 ausschalten. Der Hochlord schwang seine Kriegssense und verwundete den Chaosgeneral einmal. Den restlichen Gegenattacken der Necrons fiel ein Raptor zum Opfer. Trotz des verlorenen Nahkampfs zogen sich die Necrons nicht zurück.

In der Necronphase bewegten sich eigentlich nur die Annihilatoren und ein Necrontrupp auf der linken Seite, um zusammen mit ihrem Hochlord die Geißel in Waffenreichweite zu bekommen. In der Schussphase zerstörten die Necros mit ihren Gausswaffen das Kampfgeschütz der Geißel und das Rhino der Khorne Berserker, die hinter dem Rhino ausstiegen, um nicht in den Schussbereich der Annihilatoren zu gelangen.
In der Nahkampfphase gab es im Kampf zwischen Biker und Necronkriegern keine Änderungen, niemand konnte Schaden anrichten.
Die Chaos Space Marines beim zerstörten Rhino vernichteten die restlichen Skarabäenschwärme und positionierten sich in Richtung des Missionsziels auf dem Hügel hinter ihnen neu.
Die Necrons schickten ihre Gruftspinne in den Nahkampf mit den Raptoren, um das Blatt zu wenden. Wieder wollte der General seine Dämonenwaffe benutzen, allerdings rebellierte der Dämon in der Waffe und der General verlor einen Lebenspunkt. Die Raptoren erschlugen wieder einige Necronkrieger, während die Gegenwehr eher sporadisch ausfiel. Schliesslich verloren die Necrons den Nahkampf, versuchten zu flüchten und wurden dabei von den Raptoren ausgelöscht. Die Chaosdiener bewegten sich nun in Richtung der Annihilatoren.

Runde 3:

Die Chaos Marines am Hügel bewegten sich weiter in Richtung des Missionsziels, um es zu sichern. Da es sehr weit von den Necronlinien entfernt war, waren sie sich ihrer Sache sicher. die Berserker warteten weiter hinter dem Rhino, da sie sonst direkt vor die Gausswaffen der Necros geraten wären. Die Raptoren und der General sprangen zu einem der Annihilatoren um ihn anzugreifen. Die Geißel bewegte sich auf die Necros im Wald auf der rechten Flanke zu.
In der Schussphase passierte nicht viel. Die Geißel sprintete weiter auf die Necrons zu und die Kyborgs konnten schonwieder die Quantenschilden des Annihilators nicht durchdringen.
In der Nahkampfphase griffen die Raptoren und der General den Annihilator an und konnten ihn trotz mehrerer Sprenggrananten und E-Faustattacken nur betäuben. Die Geißel würfelte den Geländetest zu schlecht und erreichte die Necronkrieger nicht. Der Kampf zwischen Biker und Necronkrieger war ein weiteres Unentschieden.

Die Necronschussphase war sehr kurz, die Krieger in der Ruine bewegten sich eine Etage nach unten, um ihre Waffen besser einzusetzen.
In der Schussphase feuerten die Necronkrieger und der Annihilator rechts auf die Geißel, konnten aber nur den schweren Flammenwerfer zerstören. Die Necronkrieger in der Ruine waren erfolgreicher, sie erschossen den General und die Raptoren bis auf den Champion.
In der Nahkampfphase konnte der Champion nochmal zuschlagen, den Annilator aber nur durchschütteln. Auf der rechten Seite erschlugen die Necronkrieger endlich den letzten Chaosbiker.

Runde 4:

Endlich trafen die 5 Marines aus der Reserve ein und bewegten sich zu dem Marker in der Kyborg-Ruine. Die Marines auf dem Hügel umringten das Missionsziel. Die Geißel bewegte sich näher an die Necrons im Wald heran und die Raptoren-Champion bewegte sich hinter das Heck des Annihilators. Die Berserker bewegten sich nun auf das Missionsziel vor ihnen zu, da die Necronwaffen andere Ziele hatten.

In der Schussphase sprintete die Geißel noch näher an den Wald heran und die Kybrogs richteten immernoch keinen Schaden an. Dem Raptor gelang es, mit seiner Boltpistole die Hauptbewaffnung des Annihilators vor ihm zu zerstören.
Danach griff er den Gleiter an und zerstörte ihn mit seiner Energiefaust. Am Wald griff die Geißel die Krieger an. 2 Krieger wurden zermalmt, während die Dämonenmaschine den Schaden durch die Kriegssense des Lords abwendete.

In der Necronphase bewegte sich der Annihilatorgleiter in Richtung der Berserker. Die Krieger, welche den Biker erschlugen, bewegten sich auch dorthin.
Der Beschuss auf die Berserker war wirkungslos.
Im Nahkampf konnte die Geißel keinen Gegner treffen und wurde danach von der Kriegssense des Lords zerstört.

Runde 5:

Die Berserker zogen sich etwas weiter ins Gelände zurück. Die Marines in der Ruine nahmen das Ziel ein.
In der Schussphase legte ein zielsicherer Plasmaschütze auf den Annihilator an und schoss dem Gleiter eine Plasmaladung ins Heck, was in dessen Zerstörung resultierte.

Die 6 Necronkrieger bewegten sich zum Missionsziel bei den Berserkern und rannten danach, um das Ziel zu umkämpfen.

Nun hätte das Spiel mit einem 2:2 beendet sein können, aber der Würfel für die Spiellänge sagte, das es eine 6. Runde gibt.

Runde 6:

Die Berserker stürmten in die 6 Necronkrieger in ihrer Nähe und mähten sich alle nieder.

Die Necrons schossen noch etwas, ohne Ergebnisse.

Danach war das Spiel vorbei und so wurde es ein 3:2 Sieg für die Chaos Space Marines!

Das war ein schönes Spiel gegen einen sehr netten Gegner. Etwas enttäuschend war die Leistung der Kyborgs, die es im gesamten Spiel nicht schafften, die Quantenschilde des Annihilators mit ihren Laserkanonen zu durchschlagen. Die hatten wohl keine Lust.

Danke fürs lesen dieses Spielberichts! Über Kommentare würde ich mich sehr freuen!

Tyrannofex!

Ich habe gerade eben einen der neuen großen Tyraniden fertiggestellt: Einen Tyrannofex!

Ich muss sagen, die neuen Tyraniden-Bausätze sind wirklich klasse.  Extrem passgenau, einfach zusammenzubauen und einfach nur beeindruckend groß! Ich hoffe, das Kerlchen wird sich gut auf dem Spielfeld machen, Panzerabwehr ist ja immer gern gesehen beim Schwarmbewusstsein.

Hier mal ein Bild:

Das Modell ist wahrlich groß, wenn man den Tyrannofex mal mit einem normalen Carnifex und einem Termaganten vergleicht:

Das wird ein echter Eyecatcher. Aber der Tyranno wird nicht das einzige Riesenmonster bleiben, ein Tervigon ist noch in der Mache…