Spielbericht – Tyraniden vs Space Wolves (1750 Punkte, 6. Edition)

Nach langer Zeit mal wieder ein Spielbericht, diesmal aus der neuen 6. Edition.

Diesmal traten meine Tyraniden gegen Space Wolves an, die wirklich toll bemalt wurden! Der Spielbericht gibt nicht akkurat die Rundenabläufe wieder, er ist erzählerisch. Doch bevor wir anfangen, kurz zu den Listen im groben:

Wolves:

  • Wolfslord auf Wolf
  • Donnerwölfe
  • Terminatoren mit Priester
  • Graumähnen in Rhino und ein Trupp mit Kapsel
  • Predator
  • Wolfsfänge

Tyraniden:

  • Geflügelter Schwarmtyrant
  • 2 Schwarmwachen
  • 2 Toxotrophen
  • 3 Zoantrophen
  • 2 Tervigone
  • Symbionten mit Symbiarch
  • Viele Ganten
  • 1 Carnifex
  • 1 Trygon

Und hier noch 2 Fotos der Armeen auf dem Präsentierteller (ich bitte um Verzeihung das meine Tyraniden nicht alle bemalt sind…)

Und das Spielfeld:

Der Untergang von Tratum Primaris

Tagelang kämpften die planetaren Verteidigungskräfte schon gegen die tobenden Bestien der Schwarmflotte Venetus. Trotz der Unterstützung der Space Wolves war es den Tyraniden gelungen, einen Großteil des Planeten bereits zu verschlingen. Die restliche überlebende Bevölkerung und die Streitkräfte wurden in der letzten noch bestehenden Makropole zusammengebracht und ließen Welle um Welle der Xenos an den Mauern abprallen. Die letzte Chance für die Zivilbevölkerung war ein tollkühnes Manöver der imperialen Flotte, die einen Großteil der Schwarmflotte, die den Planeten im Orbit belagerte, von der Welt weglockte, so dass Rettungsschiffe und Frachter die Zivilbevölkerung evakuieren könnten. Allerdings schien das Schwarmbewusstsein auf dem Planeten dies zu bemerken und nun walzt ein gewaltiger Tyranidenschwarm auf die Makropole zu, um die Bewohner an der Flucht zu hindern. Die Space Wolves, angeführt vom großen Wolfslord Arek Stahlklaue, werden dies nicht zulassen und so starten sie einen Gegenangriff und versuchen,  den Ansturm der Tyraniden in einem zerstörten Industriegebiet aufzuhalten, um den Bürgern des Imperiums mehr Zeit zu verschaffen.

Voller Zorn peitscht das Schwarmbewusstsein seine Diener hinein in den Industriekomplex, wo die Space Wolves bereits auf der Lauer liegen.

Aus der Masse der Leiber erhebt sich die montröse und gleichzeitig elegante Gestalt eines Schwarmtyranten. Die riesige Kreatur stößt einen herausforderen Schrei aus und entfaltet seine großen ledrigen Schwingen, um sich einen Augenblick später in die Lüfte zu erheben, direkt auf die Linien der Space Wolves zu. Hinter dem Tyranten stürmt der Tyranidenschwarm unaufhaltsam vor.

Die tapferen Space Wolves antworteen mit disziplinierten Feuer aus ihren Boltern und schweren Waffen und beginnen, den herannahenden Schwarm auszudünnen. Der Tyrant allerdings ist zu flink in der Luft und kann unbehelligt durch den Bolterhagel fliegen.

Plötzlich beginnt der Boden zu beben und einen Augenblick später bricht ein gewaltiger Trygon in einer Fontöne aus Erde und Gestein aus dem Boden empor und brüllt seinen Zorn heraus. Die Wolves wollen auf diese neuen Bedrohung reagieren, allerdings geht im gleichen Moment der Schwarmtyrant in den Sturzflug und attackiert die Graumähnen, die sich in einer Ruine verschanzt hatten. Der heldenhafte Sergeant stürzt der Bestie entgegen und zieht so die Aufmerksamkeit auf sich, Sekunden bevor er von den Sensenklauen des Tyranten in Stücke gehackt wird.

Nun starten auch die Space Wolves ihrerseits einen Vorstoß. Ein listiger Wolfspriester hatte zusammen mit der Elite des Ordens, einem Trupp Terminatoren, das Kampfgebiet flankiert und befindet sich nun in der Flanke des Tyranidenschwarms. Dort eröffnen sie das Feuer auf einen tobenden Carnifex, der zugleich von den schweren Waffen eines Wolfsfang-Trupps beschossen wird. Mit lautem Getöse fällt die Kreatur leblos in den Staub.

In Angesicht der monströsen Kreaturen in ihren Reihen stürmen die Donnerwölfe auf den Trygon und den Tyranten zu, während schwerer Beschuss tiefe Wunden in die Bestien reißt. Arek Stahlklaue befiehlt den Wolfsreitern, den Tyranten anzugreifen, während er selbst den Trygon ins Auge fasst. „Bei Russ, diese Bestie werde ich im Namen Fenris´ erschlagen!“, mit diesen Worten treibt er seinen Wolf an, den Energiehammer erhoben und das Sturmschild nach vorn gerichtet.

Mit lautem Gebrüll donnern die Wolfsreiter in den Nahkampf.

Der Tyrant reagiert mit blitzschnellen Bewegungen und tötet einen Wolfsreiter und verwundet einen weiteren Reiter stark, wird dann aber von einer Energiefaust tödlich getroffen. Gleichzeitig rast Arek Stahlklaue in den Zweikampf mit dem riesigen Trygon. Das Monster hämmert auf den Wolfslord ein, der aber alle Schläge der vielen Sensenklauen mit seinem Sturmschild pariert. Als der Trygon einen Moment innehält um für neue Schläge auszuholen, springt der Donnerwolf Arek´s vor und der Wolfslord landet einen mächtigen Hieb mit seinem Energiehammer und zertrümmert den Schädel des Trygons, der sofort tot in sich zusammenfällt.

Während diesen Gemetzels erscheint plötzlich eine Landungskapsel der Space Wolves am Himmel. Die Kapsel ist leer, ihr Zweck ist es, die Tyraniden abzulenken und sie zu verlangsamen.

Aber auch die Tyraniden sind nicht wie hirnlose Bestien, wenn es um Taktik geht. Symbionten unter der Führung eines Symbiarchen flankiereren die Marines und bewegen sich rasch auf deren Stellungen zu. Allerdings bemerken die Wolves die herannahenden Wesen und ergreifen die Chance eines Gegenangriffs, der mit unerbitterlicher Härte geführt wird.

Arek Stahlklaue reitet stattdessen alleine den Tyranidenlinien entgegen und wird direkt von zahllosen Ganten umzingelt. Der Wolfslord wehrt sich tapfer, wird dann aber von dem rasenden Meer aus Chitin und Klauen von seinem Wolf gerissen und zerfleischt.

Währenddessen zerschmettert ein Tervigon die Landungskapsel der Space Wolves.

An anderer Stelle kämpfen die Terminatoren mit einem schrecklichen Tervigon, nachdem sie dessen Gantenbrut unschädlich gemacht haben, und töten die Bestie, indem sie ihm ihre Klingen tief in den Leib rammen.

Das Schwarmbewusstsein peitscht die Ganten nach vorn in das Industriegebiet hinein, während die Space Wolves die Symbionten mit letzter Kraft besiegen können.

Die Space Wolves rächen ihren gefallenen Wolfslord indem sie mit brutaler Macht die Tyraniden dezimieren. Die Graumähnen kümmern sich um die Ganten, während der letzte Donnerwolfreiter den Tervigon mit seiner Energiefaust erschlägt.

Die Terminatoren im Herzen des Tyranidenangriffs töten die letzten verblieben Kreaturen während die Ganten, die sich in die Ruinen hineingewagt haben, im Bolterfeuer untergehen.

Die Space Wolves konnten den Tyranidenangriff lang genug ausbremsem, um den Zivilisten genug Zeit zur Flucht zur Verfügung zu stellen. Doch zu welchem Preis? Ihr großer Wolfslord war gefallen. Die Legenden werden noch lange vom heldenhaften Mut von Arek Stahlklaue erzählen.

Tratum Primaris war verloren, doch die Space Wolves schworen Rache. Rache an den Tyraniden.

Damit sind wir am Ende dieses Spielberichts. Auch wenn meine Tyraniden ordentlich vermöbelt wurden, wars doch ganz nett, immerhin hab ich den Wolfslord erledigt 😉

Das nächste Mal wirds hoffentlich besser 😉

Bis zum nächsten Mal!

Advertisements

2 Gedanken zu „Spielbericht – Tyraniden vs Space Wolves (1750 Punkte, 6. Edition)

  1. Sehr eindrucksvoller und toller Spielbericht. Die Macht des Imperators hat zu Recht gewonnen, tragische Helden werden bei Met besungen werden. Und dennoch werden die Tyraniden triumphieren….

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.